Erneut begrüßten wir den Weimarer Kulturexpress am Standort Elsterwerda. Die Schüler und Schülerinnen der Abteilung 5, sowie der Abteilung für Soziales versammelten sich in der Turnhalle, um das Theaterstück Drogen – von Gras zu Crystal anzuschauen.
Das Theaterstück thematisierte in realistischer sowie faszinierender Art und Weise, wie ein junger Mensch, aus Neugier, Angst vor den Problemen und Umgang mit falschen Freunden in die Drogenspirale gerät. Es zeigte, die Welt junger Menschen in all ihren Facetten – von Träumen und Ängsten bis hin zu ihrem Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Die Inszenierung zog das Publikum mit lebensnahen Szenen und authentischen Dialogen in den Bann und zeigte zugleich die gefährlichen Abgründe des Drogenkonsums auf.
Die Vorstellung diente dazu, dass Schüler/-innen dazu angehalten werden, den Konsum von legalen und illegalen Drogen zu meiden, sich mit den Hintergründen und Ursachen süchtigen Verhaltens zu beschäftigen. Außerdem sich kritisch mit dem eigenen Umgang sowie der eigenen Einstellung zu Suchtmitteln auseinanderzusetzen.
Aufgrund der ruhigen Atmosphäre während der Vorstellung und des positiven Feedbacks, konnte abgeleitet werden, dass das Theaterstück bei den Jugendlichen sehr gut angekommen ist.
Die Vorstellung wurde durch das SCP finanziert.
Vom 23. bis 26. März fand in der Klasse ÜQ25B des Oberstufenzentrums Elbe-Elster (Standort Elsterwerda) ein intensives Bewerbungstraining statt, welches durch Frank Vogel der Firma CompassNet aus Cottbus realisiert wurde.
Vier Tage lang drehte sich alles um die Vorbereitung auf den erfolgreichen Berufseinstieg.Gemeinsam wurden aktuelle Themen rund um die Arbeitswelt behandelt – von den „Berufen der Zukunft“ über das Erstellen professioneller Anschreiben und Lebensläufe mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz bis hin zur modernen Videobewerbung. Auch das Üben von Vorstellungsgesprächen stand auf dem Programm, um Sicherheit und Selbstbewusstsein für den realen Bewerbungsprozess zu gewinnen.Ziel des Trainings war es, allen Teilnehmenden optimal auf die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt vorzubereiten und ihnen die Werkzeuge an die Hand zu geben, ihre berufliche Zukunft selbstbewusst und erfolgreich zu gestalten.
Der Workshop wurde durch das Türöffner-Projekt organisiert und finanziert.

Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.

Am Donnerstag besuchte meine Klasse die Schmiedewerke Gröditz. Für mich war der
Ausflug besonders spannend, weil ich dort selbst als Auszubildender arbeite. Es war
interessant, den Betrieb einmal aus der Perspektive meiner Mitschüler zu zeigen und zu
erklären, wo ich meine Ausbildung absolviere. Ziel der Exkursion war, einen Einblick in die
Abläufe eines großen Schmiedebetriebs zu bekommen und zu sehen, wie aus Schrott
hochwertige Produkte entstehen.
Während der Führung lernten wir verschiedene Arbeitsbereiche kennen. Die Schmiedewerke
Gröditz stellen große Schmiedeteile aus Stahl her, die zum Beispiel im Maschinenbau, in der
Energiebranche oder in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Zuerst wurde uns erklärt,
wie das Rohmaterial vorbereitet und im Elektrolichtbogenofen eingeschmolzen wird.
Anschließend konnten wir beobachten, wie der Stahl in großen Öfen erhitzt und danach mit
mächtigen Pressen in die gewünschte Form gebracht wird. Beeindruckend war vor allem die
Kraft und Präzision, mit der die Maschinen arbeiten.
In der Produktion werden verschiedene Techniken und Maschinen verwendet:
Schmiedepressen, große Industrieöfen und Kräne zum Transport der schweren Werkstücke.
Moderne Mess- und Prüfverfahren spielen ebenfalls eine große Rolle. Besonders wichtig ist
die Werkstoffprüfung, mit der kontrolliert wird, ob der Stahl die nötige Qualität und
Festigkeit besitzt. Diese Prüfungen sind entscheidend, da viele Bauteile später in
sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt werden.
Für mich wurde bei der Exkursion noch einmal deutlich, wie wichtig Teamarbeit und
Genauigkeit in diesem Beruf sind. Meine Mitschüler konnten sehen, wie vielseitig die Arbeit
in einem Industriebetrieb ist. Für meinen beruflichen Alltag nehme ich mit, dass jeder
einzelne Arbeitsschritt zählt, damit am Ende ein hochwertiges Produkt entsteht. Insgesamt
war die Exkursion sehr aufschlussreich und hat meiner Klasse einen guten Einblick in die
Arbeit bei den Schmiedewerken Gröditz gegeben.
Geschrieben von Marvin Thiere IM23A


Am 30. Januar 2026 unternahm die Klasse IM23b eine spannende Exkursion zu den
Mannesmann Röhrenwerken in Zeithain. Ziel des Besuchs war es, einen praktischen
Einblick in die industrielle Herstellung nahtloser Stahlrohre zu gewinnen und die im
Unterricht behandelten Inhalte zu vertiefen.
Empfang und Sicherheitsunterweisung
Der Tag begann um 9 Uhr am Werkstor, wo wir herzlich empfangen wurden. Nach einer
wichtigen Sicherheitsunterweisung wurden wir in das Bürogebäude geleitet, wo uns der
grundlegende Herstellungsprozess der Rohre erklärt wurde. Diese Einführung war
äußerst hilfreich, um ein besseres Verständnis für die folgenden Schritte in der
Produktion zu erlangen.
Der Herstellungsprozess
Der Prozess zur Herstellung eines nahtlosen Rohres umfasst mehrere Schritte:
1. Zurechtsägen des Rohmaterials: Das zylindrische Rohmaterial, auch Riegel
genannt, wird auf die benötigte Länge gesägt.
2. Erwärmung: Die gesägten Blöcke werden in einem Drehherdofen auf bis zu 1300
°C erhitzt, um die Festigkeit zu senken und das Umformen zu erleichtern.
3. Erzeugung eines Hohlblocks: Im Schrägwalzwerk wird ein Dorn in den
glühenden Block gestoßen, wodurch ein Hohlblock entsteht.
4. Umformung: Der Hohlblock durchläuft verschiedene Walzverfahren, um auf den
gewünschten Außendurchmesser gewalzt und in die Länge gezogen zu werden.
Besonders beeindruckend ist die Rohrstoßbank, die eine zentrale Rolle im
Umformprozess spielt. Hier wird der Hohlblock mit einem Dorn weiter bearbeitet,
um die gewünschten Maße zu erreichen.
5. Abkühlung und Prüfung: Nach der Umformung werden die Rohre auf einem
Kühlbett abgekühlt und auf ihre Eigenschaften geprüft, um höchste Qualität
sicherzustellen.
Die Werkstoffprüfung ist ein zentraler Bestandteil des Produktionsprozesses. Sie
gewährleistet, dass die Rohre den hohen Anforderungen der Automobil- und
Maschinenbauindustrie entsprechen.
Beeindruckende Einblicke
Die Exkursion gab uns nicht nur einen umfassenden Einblick in die technischen Abläufe,
sondern auch in die moderne Technologie, die in der Produktion eingesetzt wird. Zudem
erfuhren wir von den Investitionen des Unternehmens in moderne Technologien und
Automatisierungssysteme, die eine präzise und sichere Produktion gewährleisten.
Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der verschiedenen Arbeitsbereiche,
darunter die Hydraulikabteilung und die Werkstatt zur Qualitätssicherung. Hier konnten
wir sehen, wie wichtig präzise Wartung und regelmäßige Prüfungen sind, um einen
reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten.
Fazit
Die Exkursion zum Mannesmann Röhrenwerk war eine wertvolle Ergänzung zu unserem
Unterricht. Sie vermittelte uns nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische
Einblicke in die industrielle Fertigung und die Bedeutung von Teamarbeit, technischen
Kenntnissen und sorgfältigem Arbeiten. Die gewonnenen Eindrücke werden uns
sicherlich in unserem beruflichen Alltag begleiten.
Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des Werkes für die informative Führung und
hoffen, dass auch zukünftige Klassen die Möglichkeit haben werden, diese faszinierende
Welt der Stahlrohrproduktion zu erleben.
geschrieben als Zusammenfassung aller Einzelartikel der IM23B
